Radon

Das natürliche und radioaktive Edelgas.

Dass Radon mit Radioaktivität in Verbindung gebracht wird, ist für viele selbstverständlich. In den eigenen Wänden, kommt dieses jedoch nicht vor? Radon kommt in allen Bereichen auf der Erde vor. Der Unterschied ist jedoch, die Intensität.

Warum ist Radon schädlich?

Durch das Ein- und Ausatmen werden Radon-Gase ein- und abgegeben. Feste Bestandteile von Radon, wie z.B. Blei  (Pb), Polonium (Po), Bismut (Bi) usw. verbleiben jedoch. Diese ionisierende kann zu Zerstörungen von Zellstrukturen und Zell-DNA führen.

Strahlungsarten

Die bekannten Alpha-, Beta-, und Gamma-Strahlungen sind die vorkommenden Arten. Alpha-Strahlung ist jedoch aufgrund der hohen zellschädigenden Wirkung im Vordergrund für die Bewertung relevant.

Grenz-, Richt- und Orientierungswerte für Radon

Wie in vielen Bereichen, gibt es verschiedenste Institutionen, welche Richt- und Orientierungswerte zur Verfügung stellen.

Die europäischen Union, festgehalten in der Richtlinie 2013/59/Euratom, legt den Wert von 300 Bq/m³ fest.

Für die Weltgesundheitsorganisation sind bereits ab 250 Bq/m³ Maßnahmen zur Reduzierung durchzuführen.

Gemäß dem Strahlenschutzgesetz (BRD) gelten die Referenzwerte von 300 Bq/m³ für Aufenthaltsräume und am Arbeitsplatz.

Typische Radonwerte in reiner Bodenluft schwankt enorm. 20.000 - 40.000 Bq/m³ sind jedoch häufig anzutreffen!

Erdreich

Innenräume

Außenluft

Was tun, wenn man bereits eine Radonbelastung hat?

Wie immer, führen viele Wege zum Ziel. Die Frage ist nur, welchen man nimmt. Wir begleiten Sie zum Ziel und beraten Sie mit höchstem Engagement.